Technik und Retro-Gaming mit extra viel Crunch!

Die Wahl des Equipments ist sehr individuell und vom eigenen Geschmack und den eigenen Gewohnheiten abhängig. Daher ist das hier genannte Setup natürlich kein Allheilmittel für die Podcast-Produktion, sondern eine Zusammenstellung, die für pixelpommes gut funktioniert.

Audiohardware

  • Rode NT USB – Das Rode NT USB ist eine hervorragende Wahl, wenn man sich für ein USB-Mikrofon entscheiden möchte. Da ich mit der Qualität zufrieden bin und kein Interface für den Anschluss von mehreren Mikrofonen benötige, fahre ich mit dem integrierten Interface und dem Anschluss via USB sehr gut.
  • ZOOM H1n inkl. Zubehörpaket APH-1n – Für Aufnahmen unterwegs bzw. ohne PC verwende ich den ZOOM H1n-Recorder. Die Qualität der beiden integrierten Mikrofone ist solide. Durch die in der “n”-Version verbesserte Button-Anordnung ist das Setup einfach und in wenigen Sekunden eingestellt und aufnahmebereit.
  • Marshall Major 2 – Dieser Kopfhörer ist aufgrund seines kultigen Designs und der sehr annehmbaren Klangqualität in dieser Preisklasse ein beliebtes Produkt. Da er regelmäßig in den Verkaufscharts weit oben auftaucht und die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ein Zuhörer diesen verwendet, liegt es nur nahe, zum Probe-Hören darauf zurückzugreifen.
  • Ultimate Ears Boom II – Ebenfalls ein beliebter Lautsprecher. Aufgrund seiner großen Verbreitung höre ich den Podcast auch auf diesem Gerät Probe.
  • Diverse weitere Kopfhörer – Beim Probe-Hören und Abmischen höre ich sporadisch auch mit weiteren Kopfhörern (Apple EarPods, JBL Tune 100, etc.) rein.

Software

  • SOUND FORGE Audio Studio – In meinem Workflow kommt nach der Aufnahme zunächst das reine schneiden – evtl. unerwünschte Stellen werden entfernt und die Sounddatei in Form gebracht. Dies ist mit SOUND FORGE extrem intuitiv, da Funktionen wie automatische Crossfades etc. den Ablauf beschleunigen.
  • MAGIX Music Maker – Mittlerweile seit einigen Jahren verwende ich zum Abmischen den MAGIX MusicMaker. Damals aus Budget-gründen gewählt, bin ich mit dem Programm mittlerweile recht vertraut und habe es gut in den Workflow integriert. Hier kommt ein leichter Kompressor sowie der Equalizer zum Einsatz, sowie ein VST-Plugin für die Lautheit.
  • LUFS-Meter von Klangfreund – Ein Thema, welches ich in den ersten elf Episoden leider zu sehr vernachlässigt habe, ist die Lautheit des Podcasts. Daher kommt ab POMM012 das LUFS-Meter von Klangfreund zum Einsatz, um die Lautheit auf ein angenehmes Maß anzuheben.

Zubehör

  • Neewer NW-6 Micscreen – Da das Arbeitszimmer nur nach und nach zum Podcast-Zimmer umgebaut wird, allerdings natürlich immer noch kein Tonstudio ist, verwende ich für die Aufnahme einen Micscreen. Dieser reduziert den Hall in der Aufnahme. Ein netter Nebeneffekt ist, dass Störgeräusche von anderen Störquellen (PC-Lüfter, Geräusche von draußen) ein wenig abgemildert werden.
  • Joby Gorillapod DLSR – Ein ungewöhnliches Setup für einen Podcast. Da der Micscreen deutlich zu schwer für die meisten Mikrofon-Arme ist, wird er in den meisten Setups auf einen großen Mikrofonständer geschraubt, welcher für die Aufnahme im Stehen ausgelegt ist. Da ich jedoch am Schreibtisch aufnehme, musste eine andere Lösung her. Der Gorillapod ist die Basis für den Micscreen und das Mikrofon. Während die Befestigungsschiene vom Micscreen zwischen Kugelkopf und Stativ geschraubt bzw. geklemmt wurde, wird das Rode NT USB über eine 3/8-Zoll (Rode NT USB-Gewinde) zu 1/4-Zoll (Kamerastativ) Adapterschraube montiert. Siehe Bild der Konstruktion auf Twitter.
  • Schwanenhals Tablet-Halterung – Da man hinter dem Micscreen natürlich sehr abgeschirmt ist, ist es schwer bis unmöglich, auf seinen PC-Monitor zu sehen. Da dieser zudem auch unnötig ablenken würde, montiere ich mein Tablet so, dass ich während der Aufnahme bequem darauf sehen kann. Hierfür kommt eine Schwanenhals-Halterung zum Einsatz.
  • Tablet – Um die Notizen während der Aufnahme parat zu haben, verwende ich ein Tablet. Dies dient nur der Anzeige der Notizen und wird über eine kleine Bluetooth-Tastatur gesteuert (primär nur scrollen).
  • Diverse Lightning-Adapter – Da ich von Zeit zu Zeit den Zoom-Recorder oder das Rode NT USB am iPhone anschliesse, habe ich noch den entsprechenden Lightning-zu-USB-Adapter von Apple.
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